Hüftschmerzen: Woher sie kommen und warum sie oft in die Leiste strahlen
Schmerzen in der Hüfte sind tückisch: Sie strahlen oft in Leiste, Gesäß oder Oberschenkel aus und werden leicht verwechselt.
Als tief im Becken verankertes Kugelgelenk verbindet die Hüfte Rumpf und Beine. Beschwerden äußern sich meist nicht außen am Oberschenkel, sondern typischerweise tief in der Leistengegend.
Echte Hüftgelenkschmerzen projizieren primär in die vordere Leistengegend und die Oberschenkelvorderseite. Schmerzen an der Oberschenkelaußenseite rühren hingegen oft von einer Schleimbeutelreizung (Bursitis) her.
Koxarthrose führt zu Anlaufschmerzen nach dem Sitzen, eingeschränkter Innenrotation und Erschwernissen beim Sockenanziehen oder Schuhebinden. Frühzeitige Bewegungstherapie verzögert den Progress entscheidend.
Langes Sitzen verkürzt den kräftigen Hüftbeuger (M. iliopsoas) und blockiert die rückwärtige Hüftstreckung. Gezielte Dehnungen im Kniestand schaffen wieder Raum im Gelenk.
Bei Hüftschmerzen neigen viele zum Entlastungshinken. Der bewusste Fersenauftritt und das aktive Miteinbeziehen der Gesäßmuskulatur stabilisieren das Becken bei jedem Schritt.
Vermeiden Sie tiefe, weiche Sofas. Ein Keilkissen auf dem Stuhl sorgt für einen offenen Hüftwinkel (> 90 Grad) und verhindert schmerzhaften Druck auf den vorderen Pfannenrand.
Schmerzen in der Hüfte sind tückisch: Sie strahlen oft in Leiste, Gesäß oder Oberschenkel aus und werden leicht verwechselt.
Ein Ziehen in der Leiste beim Anheben des Beines oder beim Aussteigen aus dem Auto: Warum die Leiste das Sprachrohr der Hüfte ist.
Schuhe binden fällt schwer, die Gehstrecke wird kürzer: Wie sich Koxarthrose bemerkbar macht und welche Maßnahmen helfen.