Arachidonsäure meiden – Omega-3-Fettsäuren bevorzugen
Arachidonsäure ist eine vierfach ungesättigte Fettsäure, die fast ausschließlich in tierischen Fetten (besonders Schweinefleisch, Wurst und Eigelb) vorkommt. Aus ihr bildet der Körper hochaktive Entzündungsmediatoren. Demgegenüber stehen pflanzliche Omega-3-Fettsäuren (Leinöl, Walnüsse) und marine Fettsäuren (EPA/DHA aus Seefisch), die Entzündungskaskaden blockieren.
Antioxidantien als Schutzschilde für Knorpelzellen
Chronische Gelenkentzündungen erzeugen freie Sauerstoffradikale, die Kollagenfasern angreifen. Sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamin C (aus Paprika, Beeren, Zitrusfrüchten) und Vitamin E neutralisieren diese Radikale und unterstützen die Knorpelmatrix.
Ausreichende Flüssigkeitszufuhr für den 'Schwammeffekt'
Trinken Sie täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßte Kräutertees. Ein dehydrierter Körper kann Proteoglykane im Knorpel nicht optimal mit Wasser sättigen, wodurch die Dämpfungskapazität sinkt.
„Gelenke leben von rhythmischer Be- und Entlastung. Bewegung ist keine Gefährdung, sondern die physiologische Voraussetzung für Knorpelernährung und Schmerzfreiheit.“
Wann zum Arzt?
Sollten die Beschwerden plötzlich ohne erkennbaren Anlass einschießen, nach einem Sturz auftreten, mit Rötung, Hitzegefühl, sichtbarer Schwellung oder Taubheitsgefühlen einhergehen, ist eine zeitnahe orthopädische oder rheumatologische Diagnostik unerlässlich.